Die Edelkastanie

Die Edelkastanie

Die Edelkastanie oder auch Esskastanie gehört zur Famile der Buchengewächse. Sie enthält Beta Karotin, Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Stärke, Zink, viele Vitamine ist glutenfrei, kalorienarm und für Allergiker und Diabetiker geeignet. Sie wächst an großen und mächtigen Bäumen in Mitteleuropa kann bis zu 30 Meter hoch und ein Alter von 600 Jahren und vereinzelt auch mehr erreichen. Es gibt mehrere hundert Arten der Kastanie, aber nur wenige sind genießbar. Die uns sehr bekannte Rosskastanie, die nicht essbar und sogar leicht giftig ist trägt zwar den selben Namen, hat aber mit der Esskastanie nichts zu tun.

Südtirol ist Land der Esskastanie – (lat. Castanea sativa). Man findet ganze Kastianenhaine vor allem im Meraner Land, im Etschtal, rund um den Kalter See und im Vinschgau. Angebaut wird die Esskastanie von einzelnen Bauern an der Südtiroler Weinstraße. Meist jedoch sind es  in Wädldern wildwachsende Bestände. Reif wird die Edelkastanie von Ende September bis Anfang Oktober, wo sie dann von ihren braunen stacheligen Hüllen befreit, vom Boden aufgelesen werden kann. Zahlreiche Wanderwege führen durch Kastanienhaine oder an ihnen vorbei. Bitte sammeln Sie keine Kastanien auf, da dies oft Teil der Existenzgrundlage von den dort ansässigen Bauern ist. Hier gilt der Spruch ‚Dem Wanderer die Natur, dem Bauern die Ernte‘

Früher galt die Esskastanie als wertlos, und wurde meist an die Tiere verfüttert. Heute ist sie sprichwörtlich ‚in aller Munde‘ Auch das Kastanien ‚Dickmachen‘ stimmt nicht. Man ist zwar schnell satt, jedoch haben Kastanien einen geringen Fettgehalt uns sehr wenig Kalorien.

Die Hochzeit der Esskastanie ist der Herbst. Was wäre das  „Törggelenfest“, das aus dem Eisacktal stammt, ohne die ‚Ketschn oder ‚Kötschn‘, wie sie mancher Südtiroler auch nennt. Fast jeder kennt die Kastanie in ihrer althergebrachten Form, über offenen Feuer goldbraun geröstet. Doch es gibt sie in vielerlei Variationen. Süß als Krapfenfüllung, in Suppen oder als Beilage zu Wildgerichten oder als die allseits beliebten Kastanienherzen.

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