Während Tannenzapfen auf dem Ast stehen, hängen die Zapfen der Fichte am Ast. Ebenfalls befinden sich die Kieferzapfen hängend am Ast. Sie sind kugelförmig oder rund und recht hart. Außerdem sind sie deutlich kleiner und stabiler als Zapfen anderer Nadelbäume. Ähnlich wie bei Tannen und Fichten hängen an den meisten Kiefern sowohl männliche als auch weibliche Zapfen am Baum. Bis die Samen im Kieferzapfen reif sind, dauert es etwa zwei Jahre. Danach fallen die Zapfen als Ganzes vom Baum. Nach 40 bis 50 Jahren blühen Kiefern zum ersten Mal.

Die Kiefer kann man auch an ihrer Rinde erkennen. Sie ist ein sehr markantes Merkmal, denn sie ist sehr schuppig bzw. plattig und wird mit dem Alter immer dicker und rissiger, ist gelblich bis rötlich. Die Rinde der Tanne ist eher glatt und wird mit dem Alter immer rissiger und ist weißlich grau. Fichtenrinde ist sehr dünnschuppig und bräunlich rot. Tannen und Fichten haben eine spitze Krone, weshalb sie sich besonders gut als Weihnachtsbaum eignen. Die Kiefer zeichnet sich durch eine rundlich, abgeflachte Krone aus.